Fensterläden restaurieren in der Praxis
Ein Holzreparatur-Projekt, das Spuren hinterlässt
Das Projekt fand im Schloss für Bewusstwerdung statt, einem Ort, der von den Eigentümern für Retreats und Bewusstseinsprojekte genutzt wird. Diese empfingen das Nimeto-Team mit offenen Armen: Ihr Einsatz bedeutete einen großen Schritt bei der dringend notwendigen Instandhaltung der Holzelemente des jahrhundertealten Gebäudes. Vor allem die Azubis aus dem ersten Ausbildungsjahr packten kräftig an, während die Auszubildenen aus dem dritten Lehrjahr Maaike, Riley und Robin die Verantwortung für Planung, Aufgabenverteilung und Begleitung der Restaurierung trugen.
„Wir waren für die Planung, Anleitung und Aufgabenverteilung verantwortlich“, erzählt Robin. „Das war sehr lehrreich.“
Riley ergänzt: „Für uns war dieses Projekt Teil der Ausbildung, aber es war auch wichtig für die Restaurierung des Schlosses. Dadurch war unsere Arbeit mehr als nur eine Übung – wir haben wirklich zu etwas beigetragen.“ Und das war harte Arbeit. Die 64 hölzernen Fensterläden, jeweils etwa zwei Meter hoch, waren stark von Holzschäden betroffen. „Wir haben alle Holzläden von der Fassade abgenommen, restauriert, gestrichen und wieder angebracht“, sagt Maaike. „In der prallen Sonne. Anstrengend, aber absolut lohnenswert.“
Beim schleifen, ausfräsen von Schadholz, spachteln und streichen der Fensterläden mit wetterbeständigem Farbe arbeitete die Gruppe nach den 7 Schritten der dauerhaften Holzreparatur, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
„Die Verbindung, die man mit den Azubis aus dem ersten Lehrjahr aufbaut, wenn man gemeinsam so ein Projekt macht, ist großartig. Man erlebt wirklich etwas zusammen.“
Maaike
Arbeiten mit Repair Care
Um die Holzreparaturen fachgerecht durchzuführen, erhielten die Azubis bereits vor Projektbeginn einen Workshop an der Schule, geleitet vom Anwendungstechniker Wouter von Repair Care. „In diesem Workshop lernten die Auszubildenen, wie man die Produkte – zum Beispiel die 4- und 16-Stunden-Reparaturpasten – richtig anwendet“, so Wynand. Die Schüler nahmen Kartuschenpressen, Mischbretter und 2K-Holzspachtel von Repair Care mit nach Frankreich, wo sie das Gelernte direkt in die Praxis umsetzten.
„Bei solchen großen Restaurierungen ist die Verarbeitungszeit entscheidend“, erklärt Robin. „Deshalb nutzten wir auch die 16-Stunden-Holzreparaturpaste, damit wir genügend Zeit für die vielen Paneele hatten. Diese waren oft so stark beschädigt, dass viel Reparaturmaterial nötig war.“ Maaike fügt hinzu: „Für uns war das nicht die erste Erfahrung mit Repair Care. Auch bei früheren Projekten und Praktika haben wir bereits mit den Produkten gearbeitet. Man merkt den Unterschied: Man weiß, was einen erwartet, und arbeitet mit Material, auf das man sich verlassen kann.“
So erstrahlen die Holz-Fensterläden nach Restaurierung und Anstrich in neuem Glanz und werten auch Fassade und Fenster optisch deutlich auf.
„Was wir aus diesem Projekt gelernt haben, nehmen wir mit in unseren Beruf, und gleichzeitig fühlt es sich gut an, etwas Schönes für andere hinterlassen zu haben.“
Riley
Gemeinsam lernen, gemeinsam arbeiten
Die Kombination aus praktischer Zusammenarbeit und Lernen in einer realistischen Umgebung war für die Azubis in vielerlei Hinsicht wertvoll. „Man ist zwei Wochen lang ständig zusammen, ist wirklich aufeinander angewiesen und lernt sich gut kennen“, erzählt Riley. „Das wirkt sich auch später aus, wenn man sich wieder in der Schule sieht.“
Maaike ergänzt: „Man lernt nicht nur etwas über Holzreparaturen, sondern auch über Zusammenarbeit, Anleitung und das Übernehmen von Verantwortung.“
Für Wynand ist das Projekt der Beweis, dass praxisorientierter Unterricht unverzichtbar ist. „Solche Projekte bedeuten harte Arbeit – in der prallen Sonne, unter dem Druck echter Deadlines. Wenn ich dann sehe, wie engagiert diese Lehrlinge sind und wie sie wachsen, bin ich unglaublich stolz. Das ist das Schönste, was sie mir geben können.“
Und dass Repair Care dies mit ermöglicht hat? „Fantastisch. Diese Zusammenarbeit erlaubt es uns, Auszubildende schon früh mit professionellen Materialien vertraut zu machen. Sie lernen, was Qualität ist und wie es in der Praxis wirklich abläuft. Das ist Gold wert.“
„Die Kombination aus koordinieren und selbst mitarbeiten fand ich sehr wertvoll. Man lernt gleichzeitig zu planen und flexibel zu reagieren.“
Robin
Für jede Jahreszeit das passende Holzreparaturprodukt
- Früh am Tag beginnen,
- selbst Schatten schaffen und
- mit dünnen Schichten Reparaturpaste arbeiten
sind einige wichtige Tipps bei warmem Wetter. Ebenso entscheidend ist die Wahl des richtigen Produkts, wie DRY FLEX® 16 in diesem Sommerprojekt.
Und auch im Winter erzielt man bessere Ergebnisse, wenn man die richtige Arbeitsweise und das passende Produkt verwendet. Kennen Sie zum Beispiel schon unser BIO FLEX™ COOL – für nachhaltige Holzreparaturen bei kühleren Temperaturen?
Insgesamt hat Repair Care das Projekt sehr gerne unterstützt. Denn es vermittelt den Auszubildenden schon früh ein zentrales Zukunftsthema, das uns sehr wichtig ist: Nachhaltigkeit durch Instandhaltung und Erhalt – eine Kompetenz, die im Berufsalltag vieler Handwerker zunehmend an Bedeutung gewinnt.